Meine Ernährung

Ich habe lange überlegt, ob ich hier eine Rubrik zu Rezepten und meiner Ernährung anfangen soll. Einfach auch aus dem Thema heraus, dass ich nicht als Ernährungscoach ausgebildet bin, sondern einfach aus meinen eigenen Erfahrungen berichten kann und dem, was ich mir selbst zum Thema angelesen habe.

Also gleich vorweg: ich bin keine Ernährungsberaterin oder Sonstiges. Nur eigene Erfahrungen. Was hat für mich funktioniert oder nicht funktioniert. Bitte recherchiert für euch selbst, ob etwas eurer Meinung nach Sinn macht, oder klärt mit eurem Arzt ab, ob eine bestimmte Ernährungsweise für euch in Ordnung ist oder nicht. Jeder Körper ist unterschiedlich, hat andere Bedürfnisse, eventuelle Vorerkrankungen oder Sonstiges. Und jeder von uns ist selbst verantwortlich für das, was er isst – glaubt nicht alles, was irgendjemand im Internet euch erzählt! 😉

Als Hintergrund zu mir: ich war immer sportlich, aber auch immer ein wenig weich um die Mitte. Vom Körperbau her werde ich nie dünn und zierlich sein, dafür sind meine Schultern zu breit. Ich habe eine leichte Schilddrüsen-Unterfunktion aufgrund Hashimoto. Ich war bereits mit 13 Jahren beim Orthopäden in Behandlung wegen schlechter Haltung und dem entsprechender Schiefstellung. Ich habe so ziemlich alles durch, was man als Frau in unserem Alter so ernährungstechnisch gemacht haben dürfte – knapp an der Essstörung vorbei, Kalorien gezählt, Keto, Low Carb… Mein Maximum waren 73 kg bei 1,68 m Körpergröße – das war mehr, als meine Mutter am Ende ihrer Schwangerschaft mit mir hatte (bei der gleichen Körpergröße).

Mittlerweile habe ich mich bei 60 Kilo eingependelt, was ich gut finde. Yoga hilft mir dabei, dieses Gewicht zu halten, aber vor allem dabei, meinen Körper zu straffen und knackig zu machen. Mein Hintern sieht jetzt wahrscheinlich besser aus, als er das vor 10 Jahren getan hat! Aber vor allem die Gesundheit und Funktionalität steht für mich im Vordergrund – keine Rückenschmerzen mehr, weniger aufgedunsen, weniger zyklusbedingte Beschwerden und mehr Energie.

Ernährungstechnisch habe ich vor knapp einem Jahr das intermittierende Fasten für mich entdeckt. Für mich stehen dabei die gesundheitlichen Effekte im Vordergrund, wobei ich natürlich sagen muss, dass ich den “Nebeneffekt” Gewicht halten auch bei schlechter Ernährung dankend annehme 😉 Ohne hätte sich der erste Corona Lockdown bei mir sicherlich auch gewichtsmäßig bei mir niedergeschlagen.

Wie bei allem zählt für mich vor allem, dass ich es für mich praktisch anwenden kann, dass es flexibel handhabbar ist, und ich nicht super streng mit mir bin. Ich habe auf meiner App eingestellt, dass ich 14 Stunden fasten möchte. 12 Stunden ist mein persönlich gesetztes absolutes Minimum, denn ab da beginnen die positiven Effekte der Autophagie zu wirken. Meistens faste ich jedoch 16 Stunden, aber ich nehme mir eben heraus zu sagen, “heute habe ich so großen Hunger, dass ich schon früher zu essen beginne” – und das ist für mich absolut in Ordnung so. Auch die Uhrzeit, zu der ich abends zu essen aufhöre, handhabe ich flexibel – wenn ich Freunde zum Essen treffe, wird es später; wenn ich jedoch allein zuhause bin versuche ich mich streng daran zu halten, da ich sonst stark zu Langeweile-Knabbereien tendiere.

Das also als ein erster Überblick über meine Ernährung und wie ich das für mich handhabe. Wenn ihr Lust auf mehr zu dem Thema habt, dann lasst mir gerne einen Kommentar da!