Fehlende Tagesstruktur

Ich bin aufgrund der Pandemie nun schon einige Monate im Homeoffice. Dadurch, dass ich in meinem Dayjob nur Teilzeit arbeite, haben sich über die Zeit ein paar nicht so gute Angewohnheiten eingeschlichen, und ich möchte euch erzählen, was ich so dagegen mache.

Weniger Struktur und Fixpunkte zu haben, war schwer für mich. Normalerweise sah mein Tag so aus: Wecker, Morgentoilette, Fahrt ins Büro, Arbeiten, dann nach Hause oder zu Ehrenamt und Hobby/Nebenberuf. Meine Tage hatten Struktur und gewisse Dinge waren vorgegeben.

Durch das Homeoffice fiel dann schon einiges weg – die Fahrt ins Büro, das ganze „Anziehen und Schminken“ Ding auch – und ich blieb morgens länger im Bett liegen. Immerhin dauerte mein „Arbeitsweg“ gerade mal 5 Minuten, vom Schlafzimmer übers Bad ins Wohnzimmer, wo ich am Esstisch meinen Laptop aufgebaut hatte. Meine Termine verschoben sich nach hinten – sonst war ich immer zwischen 08.00 und 08.30 Uhr im Büro, und jetzt startete ich erst um 09.00 Uhr, manchmal sogar später. Früher hat mein Wecker um 06:30 Uhr geläutet; jetzt um 08:00 Uhr. Ich kam morgens nicht raus, und konnte abends dann aber auch nicht einschlafen. Manchmal hielt ich sogar ein Mittagsschläfchen zwischen meinem angestellten Job und der Zeit, die ich dann für meine Selbstständigkeit gearbeitet hatte. Durch den Yogaunterricht abends verschob sich alles ein wenig nach hinten, und ich wälzte mich oft bis weit nach Mitternacht, bevor ich einschlafen konnte.

Es hat eine liebe Freundin gebraucht, die mir den letzten Anstoß gegeben hat, etwas zu ändern und wieder mehr Struktur in meinen Tagesablauf zu bringen. Ich werde euch hier nach und nach meine Ideen für mehr Kontrolle und Struktur erzählen und davon berichten, wie gut das bei mir funktioniert und ob es insgesamt hilfreich ist. Stay tuned!