Mein morgendlicher Ablauf

Anstatt den Wecker ewig weiterzustellen und dann als erstes am Handy meine Sozialen Netzwerke zu durchforsten, habe ich mir angewöhnt, direkt mit dem Weckerläuten aufzustehen. Egal ob unter der Woche oder am Wochenende, mein Wecker läutet zur gleichen Uhrzeit, und ich stehe gleich auf.

Der erste Weg geht zu meiner Yogamatte, oder besser gesagt meinem Meditationskissen. Ich liebe geführte Meditationen, und bin ein großer Fan der App “InsightTimer” (Werbung unbezahlt und unaufgefordert). Hier kannst du zwischen hunderten Meditationen in verschiedenen Sprachen wählen, oder auch einfach nur eine angenehme Hintergrundmusik auswählen, während du meditierst. Natürlich gibt es auch viele andere Meditations-Apps, die dir helfen können, oder du meditierst ohne Unterstützung – vor allem morgens merke ich jedoch, dass meine Gedanken leicht abschweifen, und da ist es für mich einfacher, zu der Stimme zurückzukehren, anstatt mich alleine durchzukämpfen.

Nur weil Meditation für mich (momentan) klappt, heißt das natürlich nicht, dass du das auch machen sollst. Vielleicht nimmst du dir einfach ein paar Minuten und ein Tagebuch/Journal, setzt dir eine Intention für deinen Tag (noch ohne die To Do List zu erstellen; ich finde die sollte erst im nächsten Schritt kommen), nimmst dir einfach ein paar Minuten für dich alleine, bevor du in deinen Tag startest. Das muss auch gar nicht lange sein; 5 Minuten reichen schon. Du wirst sehen, dass die Qualität deines Tages so viel besser ist! Und für mich macht es einen Unterschied, wie gestresst ich im Laufe des Tages bin – wenn der Morgen schon stressig beginnt, geht es meistens so weiter. Wenn ich morgens ein wenig Zeit habe und ganz bewusst in den Tag starte, dann nehme ich mir auch trotz Stress tagsüber eher mal die Zeit, kurz innezuhalten und durchzuatmen.